Im Podcast-Workshop mit Musikjournalistin Julia Kaiser geht es um das Beobachten, Erfühlen, Entdecken und Erkunden von Musik im Prozess ihres Entstehens. Schüler*innen ab 11 Jahre haben in der Bundesakademie für junges Musiktheater in Rheinsberg die Musiktheaterproduktion „Dollhouse – eine cute Oper“ von Cemens K. Thomas begleitet und ihren eigenen Podcast daraus entwickelt. Einen cuten Podcast! Mit Neugier und Respekt – denn cute sein bedeutet nicht nur, nett auszusehen, sondern auch freundlich und interessiert mit anderen umzugehen.
Der Podcast wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) gefördert und entsteht im Rahmen des Projekts „Impulse für das Schlosstheater von Prinz Heinrich“.
Die RheinsbergReporter diskutieren: Was bedeutet cute?
RheinsbergReporter 2026, 12 JahreDie RheinsbergReporter diskutieren den Titel der Opernproduktion des BAJMT. DOLLHOUSE bedeutet Puppenhaus, klar. Aber was ist eine cute Oper? Und was bedeutet für uns cute?
Dramaturgin Mara Stritzel
Charlotte Hildebrandt, 12 JahreDie RheinsbergReporter haben keinen Plan von der Oper DOLLHOUSE. Doch dann rettet uns Mara Stritzel. Denn sie ist die Dramaturgin bei dieser Produktion der Bundesakademie für Junges Musiktheater in Rheinsberg.
Milla Aulibauer und Käthe Rosol singen das „Mädchen“
Charlotte Hildebrandt, 12 JahreMädchensein bedeutet viel mehr als cute auszusehen. Die Sopranistinnen Milla Aulibauer und Käthe Rosol haben sich darüber auch Gedanken gemacht.
Kostümbildnerin Luise Stoverock
Anni Burow, 11 und Leandra Rohde, 11 JahreDie Kostümbildnerin Luise Stoverock kommt aus Bonn und studiert in Trier Modedesign. In der Opernproduktion DOLLHOUSE an der Bundesakademie für junges Musiktheater arbeitet sie mit zwei anderen Teilnehmenden am Kostümbild.
Regisseur Lennart Kammler mit Komponist Clemens K. Thomas
Charlotte Hildebrandt, 12 und Arthur Peters, 11 JahreClemens K. Thomas hat die Oper DOLLHOUSE geschrieben und Lennart Kammler ist bei der Inszenierung der Bundesakademie für junges Musiktheater in Rheinsberg einer der drei Regisseure.
Paul Helgath und Felix Che Groll sind „der Nachbar“
Arthur Peters, 11 JahreIn der Oper DOLLHOUSE gibt es eine Figur, die mich fasziniert, nämlich „der Nachbar“. Es ist lustig, dass er seinen Grill so doll liebt. Er ist wie ein Bonbon: außen hart und innen weich. Vielleicht ein Ingwerbonbon, lecker, aber scharf.
Fantine Sevic singt „Synthia“, die Avatarin
Anni Burow, 11 JahreIn der cuten Oper DOLLHOUSE von Clemens K. Thomas gibt es die Figur der Synthia und ich finde sie cool und talentiert. Am Anfang ist sie live im Video, und fast am Ende ist sie auf der Bühne in Plastic Island, dann nimmt sie ganz viel Plastik, stopft es sich in die Hose und in die Taschen. Dann fällt sie um und guckt nur noch aufs Handy.
Lena Kühn singt eine der Sopran-Puppen
Leandra Rohde, 11 JahreDie 21jährige Koloratur-Sopranistin Lena Kühn aus München singt in der Gruppe der Puppen, die sich als „der Nachbar“ verkleiden.
Der Komponist Berthold Goldschmidt
Musikkurs der 9. Klassen des Albrecht-Dürer-Gymnasiums Berlin-Neukölln, 16 JahreDer Komponist Berthold Goldschmidt war Anfang der 1930er Jahre einer der gefragtesten jungen Avantgarde-Komponisten. Vor den Nationalsozialisten musste er nach London fliehen und erlebte mit über 90 Jahren in Berlin seine eigene Wiederentdeckung.
Der Komponist Siegfried Translateur
Musikkurs 10. Klasse Wolfgang-Borchert-Schule, 16 JahreDen berühmten Berliner „Sportpalastwalzer“ hat er geschrieben (eigentlich als „Wiener Praterleben“), hat sich in Wien das Dirigieren von Prater-Tanzkapellmeistern abgeschaut und prägte später das Musikleben in Berlin. Unter den Nationalsozialisten hat der Komponist Siegfried Translateur seinen erfolgreichen Musikverlag verloren und ist heute in Vergessenheit geraten.









