Erstkontakt
Am 10. August 2022 begegnen das schwedische Orchester O/Modernt New Generation und Musiker*innen des Julius-Stern-Instituts sich zum ersten Mal.
Am 10. August 2022 begegnen das schwedische Orchester O/Modernt New Generation und Musiker*innen des Julius-Stern-Instituts sich zum ersten Mal.
Der Raum ist voll mit Musik, die ersten Geigen rechts, das Klavier weiter mittig hinter den zweiten Geigen, daneben die Gitarren, links das Cello und der Dirigent: Hugo Ticciati. So sieht das Young Orchestra von O/Modernt aus Schweden aus.
Talented artists from Lilla Akademien from Sweden and Julius-Stern-Institute from Berlin come together on August 10th to rehearse for their upcoming concert on Sunday. The musical repertoire is grand: Piazzolla, Vivaldi, Saint-Saëns and Benjamin Britten capturing Young Euro Classic’s excellent standard, the festival entitled to the best youth orchestras of the world! A view across …
Wir kommen in einen musikdurchströmten Raum, voll konzentrierter Gesichter. Vor 10 Minuten waren wir, die YEC-Reporter, noch vor der Berliner Universität der Künste und nun sind wir mittendrin in den Proben des schwedischen O/Modernt New Generation Orchester und deutscher Musikerinnen und Musiker vom Julius-Stern-Institut. Manch einem läuft der Schweiß die Stirn hinunter.
Konzert Nummer 19. Krass. Krass, auf so vielen Ebenen. Da ist natürlich die herausragende musikalische Kompetenz von Viktoriia Vitrenko. Da ist eine unglaubliche dramaturgische und performative Perfektion. Da ist ein Publikum, dem es die Sprache verschlägt. Da ist Redebedarf.
„Immaterial“ von Chaya Czernowin wird als Livestream direkt in unsere Küche übertragen. Die ganze WG hat sich versammelt, um Neue Musik anzuhören, bei Dinner mit Kerzenschein. Der Laptop leuchtet in der Dunkelheit. Dass es experimentell wird, habe ich die anderen sicherheitshalber mal vorgewarnt.
Die Performance von Viktiriia Vitrenko hat die ECLAT-Reporter sprachlos zurückgelassen. Mit dem dringenden Wunsch, dennoch etwas zu sagen.
Das letzte Konzert des Eclat-Festivals schließt an nichts an, was man in dieser Woche bisher hören konnte. Black Macabre lautet die Überschrift zu einem Simultankonzert von vier belarusischen Bands.
Music was my first love…but will it be my last? Wie schrecklich kann Musik klingen, bis sie Boykott erlebt? Wo fängt Dissonanz an und wo hört Musik auf?
„Electrical Jungle“ von Silvia Rosani und Kinga Tóth beschäftigt sich mit der Frage: Wer hat die Macht, sich zu äußern? Und wenn wir durch technische Möglichkeiten ermächtigt werden, Kontrolle auszuüben, wie gehen wir dann damit um? Was ist Gewalt und wo fängt sie an? In „Electrical Jungle“ wird das Machtgefüge von Zuschauer und Performerin umgekehrt.