Willkommen

Julia Kaiser ist freie Hörfunkautorin im Bereich Kultur und Kulturvermittlung.
Das Projekt JungeReporter hat sie über Jahre entwickelt, in diesen Journalistenakademien für junge Leute gibt sie ihre journalistischen Erfahrungen und ihre Faszination für ihren Beruf an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene weiter.

Sense or meaning?

Oda Holt Günther, 21 Jahre

Dániel Péter Biró speaks with ECLATReporters about composing in the length of historical events. His message with a piece like that? „I would not say that ‚I‘ have a message with it. But I hope the piece itself does.“

Keine Kunst ohne Message

Sophie-Caroline Danner, 24 Jahre

Hat dieses Kunstwerk eine „Message“? Raed Yassin mag diese Frage nicht. Am Mittwoch wird die Uraufführung seines Stücks „A Short Biography of a Snake“ beim ECLAT Auftaktkonzert zu hören sein.

Makaberes Cabaret

Sophie Caroline, 24 Jahre

Aya Metwalli hat das Stück „cabaret macabre“ für das ECLAT Festival komponiert. Im Video spricht sie darüber, wie Sexualität Teil der ägyptischen Kultur war und nun Stück für Stück verschwindet oder schon verschwunden ist.

Verstummtes Echo

Magdalena Zathammer, 25 Jahre

Ich verstehe den Zusammenhang von Musik und Bild nicht, bin aber tief berührt. Wer kann das Schreien in Belarus verstummen lassen und den Stimmen ihr Echo zurückzugeben?

Quälendes Warten

Sophie-Caroline Danner, 24 Jahre

Schön ist es nicht. Weder Bild noch Ton. Doch will es auch nicht gefällig sein, ganz im Gegenteil. Der Zuschauer hat Teil an dem Warten darauf, das irgendetwas passiert. Doch nichts passiert. Beim Zuschauen, wie die Person auf dem Boden zuckt, frage ich mich zunächst, was das soll. Der Sinn erschließt sich mir erst, als ich den Text unter dem Video lese. Daraufhin muss ich es noch zwei weitere Male mit großer Aufmerksamkeit anschauen. Was bedeutet die Uhr? Wie passt das, was man sieht, zur Musik? Eine Vielschichtigkeit zeigt sich, die ich so beim ersten Betrachten nicht sehen konnte. Ein unangenehmes Kunstwerk mit großer Tiefe.

Hinschauen!

Katharina Meding, 20 Jahre

Ein zerbrochener Bildschirm mit zersplitterten Momenten. Ein Mosaik aus Gedanken, Erlebtem und Erinnerungen. Das Werk gewährt Freiheit. Freiheit für das Auge, im ersten Blick einen Moment zu erhaschen und im zweiten eine letzte Bewegung zu erahnen. Es fesselt das Auge und zwingt es beinahe, durch die Scherben klar zu sehen. Aber der Film läuft unentwegt weiter, die Musik drängt zum Weiterdenken und plötzlich ist man wieder am Anfang. Wieder die friedlichen, verschwommenen Bäume, die nur ein Echo von dem sind, worum es eigentlich ging.

Präsidentin im Jogginganzug

Olivia Artner, 26 Jahre

Das Video „I WANT A PRESIDENT“ ist der Ruf der Künstlerin Maria Naprushinka und des Komponisten Clemens K. Thomas nach einer Präsidentin, die Hausfrau, Hebamme, Putzfrau und Krankenschwester ist – einer Präsidentin, deren Erfahrungswerte die einer vom System nicht bevorzugten, sondern meist zurückgedrängten Person widerspiegelt. Einer Präsidentin, die nicht korrupt, sondern fair und ehrlich ist.

Behind broken glass

Oda Holt Günther, 21 Jahre

Zhanna Gladko’s contribution to this year’s ECLAT Festival project “Echos – Voices from Belarus” is a raw, yet subtle presentation of the young artist’s experience during the turbulent demonstrations and riots in her home country. As one can read in her own description; any footage found provoking of the government could at any time become the reason for torture and imprisonment. This is what makes her art work so strong.

ECLATReporter*innen 2021 voll digital

ECLATReporter 2021,

Das Festival ECLAT lässt sich von Covid-19 nicht stoppen. Wir natürlich auch nicht. Kurzerhand verlegen wir unsere Redaktionstreffen, Interviews und sogar Probenbesuche ins Internet. Bei einem unserer ersten Meetings auf ZOOM besucht uns die Zoom-Fotografin Johanna Brodmann und macht uns fit für das richtige Interviewbild.

Klänge in Kunstharz

Marie Braun, 25 Jahre

Dinosaurier, riesige Tausendfüßler, fußballgroße Libellen, schwimmende Echsen und Mammuts: über diese und andere urzeitlichen Tiere konnte man die Augen schweifen lassen, während man bei „Kanons“ der Musik von Johann Sebastian Bach lauschte. Im Museum am Löwentor spielten vier Musiker*innen Werke des barocken Komponisten als Performancekonzert, zwischen Modellen urzeitlicher Lebewesen, rekonstruierten Landschaften, zusammengesetzten Skeletten und Fundstücken…

Echte Erfahrung durch einen Bildschirm hindurch

Antonia Katharina Marx, 28 Jahre

Corona-Distancing. Ein Leben zu Hause, in mehr oder weniger großen 4 Wänden. Sehr gelegen kommt da die Möglichkeit beim JungeReporter-Workshop teilzunehmen! Unsere Gruppe begleitet die KarajanMusicTechConference 2020, die nun statt in Salzburg digital im Internet stattfinden wird, und damit überall – auch in meinem Zimmer.

Und plötzlich ist man online

Sophie-Caroline Danner, 23 Jahre

Der für mich krönende Abschluss, der die zuvor gehörten Gespräche und Vorträge sogar ein bisschen in den Schatten stellte, ist das After Conference Dinner. Der „Virtual Table“ ist eine virtuelle Verabredung zum gemeinsamen Abendessen. Es gibt Live-(übertragene) Musik, Gedankenaustausch per Slack-Chat und zu diesem Anlass trug eine der drei Hosts ein Gedicht über den Frühling vor und dazu passend gibt es bei jedem zu Hause selbstgemachtes, frisches Essen.

Behind the screens

Martyna Staszczyk, 23 Jahre

Attending the Karajan Music Tech Conference virtually was a complete newborn-experience. At this point, the technology theme took root even more, because gathering everyone on online platforms was the only solution to save this year’s edition.

Musikalische Einhörner made in Salzburg

Lena Nieper, 28 Jahre

Mit Salzburg assoziiert man die Opernfestspiele und das Mozarteum – aber nicht einen kreativen Hub für technologische Innovationen in der Musik- und Kulturbranche. Das Karajan Institut möchte Salzburg als Kreativstandort über die Klassik hinaus attraktiv machen. Ihr stärkstes Argument hierfür ist der Star-Dirigent Herbert von Karajan selber. Mit seinen CD-Aufnahmen und TV-Auftritte war er der Klassik-Influencer vor der Zeit der sozialen Medien.

Spiderman and digitalization in the arts

Vlad Cotuna, 23 Jahre

I’ve found out that Peter Parker was Spiderman and not the other way. I’ve found out that he is human and that he also has human limits. This is exactly what I discovered yesterday when I reached my limits at preparing and cutting the interviews I made for the Karajan Music Tech with the JungeReporter group.

Come and join JungeReporter@KMTC

How can I put music in words? How do I write about the newest trends in music technology, how do I find the right pictures for innovative sound? What are the essentials of different journalistic formats? In this workshop, young people aged 17 and up are trained in writing for online magazines or newspapers. They try out how to use social media as a publicistic platform for podcasts and video news.