Julia Kaiser ist freie Hörfunkautorin im Bereich Kultur und Kulturvermittlung.
Das Projekt JungeReporter hat sie über Jahre entwickelt, in diesen Journalistenakademien für junge Leute gibt sie ihre journalistischen Erfahrungen und ihre Faszination für ihren Beruf weiter – an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
what does „good“ look like?
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreWhat does „good“ look like in performing arts?
Walter Werzowa about Health and Music
Vaughan Richards, 22 JahreMusic can influece the messengers the human body produces.
Getting Ready for KMTC
Sophie-Caroline Danner, 23 JahrePeter Maniura, Director of IMZ Academy and Head of Digital Development of BBC Music, is looking forward to the Karajan Music Tech Conference going online.
Come and join JungeReporter@KMTC
How can I put music in words? How do I write about the newest trends in music technology, how do I find the right pictures for innovative sound? What are the essentials of different journalistic formats? In this workshop, young people aged 17 and up are trained in writing for online magazines or newspapers. They try out how to use social media as a publicistic platform for podcasts and video news.
Und dann ist es plötzlich still
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreNeue Musik. Das war irgendwie immer dieses abstrakte, fremde Ding, um das ich einen möglichst großen Bogen gemacht habe.
Von knapp verpassten Höhepunkten
Antonia Katharina Marx, 28 JahreEine Sporthalle, statt in grelles Turnhallenlicht ist das Konzertsetting in eine fremdartige abgedunkelte Atmosphäre getaucht, der grüne Boden für die Zuschauerströme ausgelegt mit edlem weißgrauem Vlies, nach oben viel Luft zur hohen Decke.
Lebensreise
Berta Weidental, 29 JahreIn dem Konzert „changing moments in life“, gespielt von den Curious Chamber Players, durchlebt man ein ganzes Leben. Eine Welt in Fragmenten. Das Gesamtwerk besteht aus sechs sehr klangnarrativen Teilen, die durch ständige Transformation ineinander überzugehen scheinen.
The Transitional Moment
N. Andrew Walsh,“Is the Instrument treated like an Object, or is an Object treated like an Instrument?” Composer Malin Bång explains the Curious Chamber Players’ genesis as arising out of a desire to expand the sonic repertoire: to use more noises, more “non-instrumental” instruments, to extend the resources available to composers.
Verdrängtes und Befreites
Antonia Katharina Marx, 28 JahreVerdrängtes hervorlocken. Ausgegrenztes eingliedern. Vermeintlich Verstörendem begegnen, sodass es sich nicht in Abspaltung und Gewalt seinen Bann brechen muss. Es ist ein psychologisches Erkunden, das sich die Performancegruppe Oblivia zusammen mit Komponistin Yiran Zhao und Lichtdesignerin Meri Ekola zum Thema gemacht hat, die notwendige Therapie einer kranken Gesellschaft.
Synthesizerkino
Marie Braun, 25 JahreBuntes Kopfkino sehe ich vor meinem geistigen Auge, während ich der Uraufführung von „…where foreigners meet.…“ von Karen Power lausche. Eine aus Feldaufnahmen in der Sierra Nevada bestehende Soundscape, Klanglandschaft, mischt sich dabei mit Geräuschen, die von Synthesizern erzeugt werden.
Schlauchstück-Stück
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreDass ich die Luft angehalten habe, fällt mir erst auf, als ich wieder einatmen muss. Leise säuselnd beginnt das Stück „Vertigo“ von Anna Korsun. Johanna Vargas singt einen klaren, hohen Ton in einen pinken Plastikschlauch, Susanne Leitz-Loray in einen blauen.
Töne eines menschlichen Universums
Antonia Katharina Marx, 28 JahreDas Stück besticht vor allem durch die unglaubliche Präsenz des Spiels von Irvine Arditti, der sich das Publikum kaum entziehen kann, mit seinen feinen Tönen, von denen jeder voller Spannung zu bersten scheint.
„Selbstreflexion in der neuen Musik ist ein Schimpfwort“
Alexandra Hoppe, 23 JahreSänger, die Unterwasser singen, ein Komponist der zu komponieren hasst, eine Operette aus Emailkorrespondenzen; all diese Mosaikteilchen sind Bestandteil einer narrativen Erzählung von der Entstehung eines Musiktheaters, das sich mal so richtig in die Karten schauen lässt. Dass sie damit nur ein bestimmtes Musikpublikum ansprechen, ist dem Komponisten Malte Giesen und dem Regisseur Thomas Fiedler bewusst, erklären sie im Gespräch.
Emotionaler Sprengstoff
Yuki Suzuki, 33 JahreErinnerung, Angst, Dunkelheit, Verwahrlosung und Vereinsamung. Die erste Zusammenarbeit zwischen der finnischen Performance-Gruppe Oblivia und der chinesischen Komponistin Yiran Zhao widmet sich einem eher düsteren Themenfeld.
„Manchmal schreibe ich den Leuten auf den Kopf“
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreIm Nachhinein kann ich sagen, dass ich mich dem Horror BORIS ein weiteres Mal stellen werde. Ein so intensiv körperliches Erlebnis mit Musik hatte ich nie zuvor, und auch wenn es in gewisser Weise furchtbar und grausam war, ist dieser Opernabend eine große Bereicherung.
Vom Wachsen nächtlicher Gespenster
Beate Weidental, 29 JahreUnglaublich faszinierend und gleichzeitig abschreckend. „Verdrängen, Verdrängen, Verdrängen“ ist ein Bühnenerlebnis, das unverdrängbar im Kopf bleibt.
Sprechen, auch ohne Worte
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreWelche Rolle spielt der Text für ein Stück? Und sollte das Publikum den Text verstehen, oder zumindest kennen? Oder ist er nur von Bedeutung für den Kompositionsprozess? Beim ECLAT Festival gibt es vier Kompositionen von Sergej Newski zu hören.
Selbstreferenz-Reverenz
Marie Braun, 25 Jahre„Frame“ zeigt, das Selbstreferenz im Musiktheater kurzweilig und im besten Sinne unterhaltsam seien kann. Das Kreisen um die eigene Entstehungsgeschichte ist dabei nicht etwa langweilig, sondern vermittelt interessantes Wissen über den Theaterbetrieb oder den Kompositionsprozess eines solchen Werkes.
Außerhalb des Rahmens komponieren
Yuki Suzuki, 33 JahreThe Frame“ spielt mit Gattungsbegriffen, zerpflückt sie, um sich danach an Schnipseln zu bedienen. Die Zuhörenden werden sich in diesem Werk vielschichtig wiedererkennen, ihre Hörgewohnheiten und Erwartungen auf dem Prüfstand stellen müssen.
Maskenspiel
Sophie-Caroline Danner, 23 JahreIch hätte nicht gedacht, dass mich Live-Elektronik in Verbindung mit Instrument und Stimme so bewegen, begeistern und fesseln kann. Ich bin auf die Musik konzentriert und zugleich ruhe ich in mir.
Selbstreferenz
Marie Braun, 25 JahreDas englische Wort „to frame“ hat unterschiedliche Bedeutungsdimensionen und kann unter anderem mit „zusammensetzen, gestalten, jemanden hereinlegen oder etwas manipulieren“ übersetzt werden.
Entfaltung
Antonia Katharina Marx, 28 JahreVenezianische schaukelnde Gondeln, sanft schwebend auf dem Wasser unter warmem Laternenlicht der angrenzenden Straßen und doch stetig vorwärtsgleitend. Vergangenheit ist Zukunft ist Gegenwart. Erlebtes geht in noch zu Erlebendes über. Die Komposition „Vistar“ von Sandeep Bhagwati für ein Streichorchester ermöglicht den Zuschauern eine fast meditative Erfahrung.
Schwäbischer Albtraum
Yuki Suzuki, 33 JahreIrritierend. So kann man das höchst subversive Stück von Tim Schomacker und Tim Ogiermann wohl ein einem Wort beschreiben. Was auf die Zuhörenden in 23 Minuten an verstörenden Bildern, elektronisch verfremdeten Klängen, Gesangsfetzen und Instrumentalfragmenten prasselt, wirkt wie aus einem psychedelischen Traum.
Selbst ausprobiert
Noa Weckner, 14 JahreVorher habe ich noch nicht oft moderne Musik gespielt und auch noch nie so moderne wie Kurtag. Als ich bei unserem ersten Probe Besuch mit den UltraschallReportern das Stück von Sarah Nemtsov höre, ist das also eine ganz neue Erfahrung.
Atmen und Ton halten
Alexandra Hoppe, 23 JahreMit einem 16-minütigen Klanggarten startet das Eclat-Festival 2020. Bläser der Stadtkapelle Lahr und des Ensembles Aventure stehen in Kleingruppen beisammen, Laien- mit Profimusikern, verteilt im Vorraum, auf der Bühne und den Publikumsraum. Das Publikum ist eingeladen durch diesen Garten zu schlendern und vor jedem der neun Musikerbeete zu verweilen bis der nächste Klang Blüte trägt.
Zwischen Menschen und Klang
Berta Weidental, 29 JahreDicht an dicht mit den anderen Besuchern des Eröffnungskonzertes schiebt sich die Zuschauerin durch einen engen Flur, auf ein Wummern zu, ein tragendes Dröhnen im Saal. Dort bricht das beengende Gefühl auf und eine sehr ungewöhnliche Bühnenkonstellation eröffnet sich.
Alle gemeinsam
Marie Braun, 25 JahreVor dem Konzertsaal, in den Zuschauerrängen, auf und hinter der Bühne stehen Gruppen von fünf bis acht Musikern verteilt. Erst abwechselnd, später immer öfter gemeinsam spielen sie etwa zehn Sekunden lange Halteklänge, die untereinander leicht dissonant sind.
In jeder Hinsicht frei
Julia Greis, 16 JahreIch hatte erwartet, Fehler zu hören. Dass Stellen geprobt werden und immer wieder wiederholt werden. Doch es war anders. Die Musiker haben in Stille begonnen. Die Spannung war ab dem ersten Moment da. Es ist nicht mehr möglich wegzuhören, die Musik fesselt mich an den Stuhl.
Before ’n‘ after
Belen Kirsch,Schon seit 10 Jahren spielen Chloé Lévy (Stimme) und Marcus Hagemann (Cello) zusammen. Heute darf ich mit meinem Musik Leistungskurs ihre Generalprobe besuchen, Fragen stellen und das Konzert am Abend miterleben.
Innenleben eines 18-Jährigen während eines Penderecki-Quartetts
Balthasar Frick, 18 JahreNormalerweise, wenn ich klassische Musik höre, dauert es nicht mal eine Minute und ich bin mit den Gedanken vollkommen abgeschweift. Nein, nicht abgeschweift, sondern von den Melodien fortgetragen. Diese verlaufen sich ineinander, geben mir die Richtung vor, in die ich dann schwebe. Hier ist das bei bestem Willen nicht möglich.





























